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Zinn erkennen

Wie erkennt man Zinn?

Die Antwort auf die Frage wie man Zinn auf Echtheit prüfen kann, ist denkbar simpel. In aller Regel: durchs Verbiegen.

 

Beim biegen erzeugt Zinn ein einzigartiges knirschen und knistern, dass je nach Zusammensetzung in der Intensität stark variieren kann. Im Grundsatz lässt sich aber sagen, dass ab einem Zinngehalt von etwa 90% der umgangssprachliche Zinnschrei zu hören ist. Natürlich gibt es auch hier ausnahmen. Beispielsweise sind gewalzte dünne Zinnbleche nicht mehr in der Lage dieses Geräusch zu erzeugen, weshalb sehr dünne Zinnbecher zu über 90% aus Zinn bestehen können und dabei trotzdem keinen Ton von sich geben. Hier hilft nur die exakte Analyse in unserem Labor um Licht ins dunkle zu bringen. Doch zurück zum Biegen. Wenn Sie mit einer Zange an einem Zinnobjekt wie einem Teller biegen, so sollte dieser nicht gleich brechen. Wenn er dennoch bricht und die Bruchstelle einen gräulichen Farbton aufweist, handelt es sich um einen hohen Bleigehalt. Wenn Sie den Teller hingegen gar nicht erst biegen können, da dieser zu starr ist, handelt es sich um Zink (meist mit einem Engel versehen). Achtung, bei Zink besteht ein Verletzungsrisiko beim scharfkantigen brechen des Materials.

Merke: Lässt sich das Material biegen ohne sofort zu brechen oder zu reißen und ist dazu noch ein knirschen bzw. knistern (Zinnschrei) zu hören, handelt es sich höchst wahrscheinlich um Zinn mit einem Feingehalt von mind. 90%.

Sie haben Fragen zum erkennen von Zinn? Dann Melden Sie sich bei uns. Die Zinnprofis von Zinn24 stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Bleiteller

Zu hoher Anteil Blei

Das Material bricht sofort und erzeugt kein knirschen bzw. knistern beim Verbiegen.

Zinkteller

Zu hoher Anteil Zink

Das Material ist sehr hart und spröde. Würde beim Verbiegen brechen Achtung: Verletzungsgefahr!

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